Tour der Linzer Innovation brachte Technik in die Stadtteile
Großer Andrang bei Mitmachstationen und Technik zum Ausprobieren in der MINT Region OÖ Zentral
Technik angreifen, ausprobieren und verstehen: Die „Tour der Linzer Innovation“ hat auch heuer wieder viele Linzer*innen in den Stadtteilen erreicht und für großes Interesse gesorgt. Von 29. Juni bis 3. Juli 2026 machte das Format an fünf Standorten Halt und brachte Zukunftsthemen direkt zu den Menschen. Insgesamt nutzten an die 1.000 Besucher*innen das Angebot, darunter rund 650 angemeldete Schüler*innen aus Linzer Schulen. An den fünf Stationen standen 15 Mitmachangebote bereit, die von Robotik bis Kreislaufwirtschaft reichten.
Im Mittelpunkt stand das eigene Ausprobieren. Kinder, Jugendliche und Erwachsene programmierten, tüftelten und experimentierten vor Ort und konnten Expert*innen Fragen stellen. Besonders gefragt waren Stationen aus den Bereichen Robotik, Chemie und Kreislaufwirtschaft, die anschaulich zeigten, wie Innovation im Alltag wirkt. Die Partner*innen aus Bildung, Forschung und Wirtschaft vermittelten Inhalte verständlich und direkt erlebbar.
Was Maschinen träumen. Als Mitmachaufgabe haben die vorab angemeldeten Schulklassen ein Blatt mit einer eigenen Idee davon, was Maschinen oder Künstliche Intelligenz träumen könnte. Die eingebrachten Ideen wurden an der listen&share Installation der mkrz an jedem Tourstandort ausgestellt und werden im Nachgang auch auf partizipation.linz.at veröffentlicht. Die Schüler*innen setzten sich in ihren Zeichnungen, Texten und KI-generierten Bildern, die sie mitgebracht haben, durchaus kritisch und zum Teil sogar sehr philosophisch mit dem Thema auseinander. Was denkst du: Wenn Maschinen träumen könnten – wären es dann ihre eigenen Träume oder unsere Projektionen?
„Die Tour macht konkret, wie greifbar Innovation sein kann. Das große Interesse unterstreicht, dass solche Angebote wichtig sind und gut angenommen werden. Gerade für junge Menschen sind diese Einblicke wertvoll, weil sie Orientierung geben und Interesse an Technik und Zukunftsthemen wecken“, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan, die in Vertretung von Stadtrat Thomas Gegenhuber an der Abschlussstation am Ars Electronica Maindeck teilnahm.
Die Abschlussveranstaltung am Ars Electronica Maindeck bildete den Schlusspunkt der Tour, die vom Lunapark in der solarCity über Kleinmünchen, den Südbahnhofmarkt und zum Bellevuepark führte. Die hohe Beteiligung und die vielen Gespräche vor Ort zeigen: Wenn Technik verständlich erklärt und direkt erlebbar gemacht wird, ist das Interesse groß.
Vizebürgermeisterin Zukan abschließend: „Innovation darf nicht abstrakt bleiben. Sie muss dort sichtbar werden, wo die Menschen sind. Genau das ist mit dieser Tour gelungen.“
Alle Angebote können auch nach der Tour jederzeit auf Anfrage bei den teilnehmenden Expert*innen im JKU COOL Lab, in der Grand Garage, bei Esero Austria im Ars Electronica Center und bei der IT:U im Digital City Studio sowie in der Abteilung Wirtschaft und Innovation im Magistrat Linz mit Gruppen durchgeführt werden.